Energie Projekte

Energie Projekte

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen einige weltweit interessante Energie Projekte, die auf erneuerbaren Energien setzen, vorstellen.

Energie Projekte in Deutschland

Passivhaus-Wohnanlage in Hechendorf

Dieses kleine, aber mit dem Energiepreis 2018 des Landkreises Starnberg ausgezeichnete, Projekt wird zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. Das Passivhaus isteine echte Ausnahme bei Mehrfamilienhäusern und hat einen hohen Anteil an nachwachsenden Dämm- und Rohstoffen.

Energie Projekte in China

China ist für seine Mega-Projekte bekannt. Dennoch haben sie Probleme mit der Akzeptanz erneuerbarer Energien in der Bevölkerung. Hier einige imposante Projekte.

Das Wasserkraftwerk Longtan in Guangxi

Die Longtan-Staumauer im autonomen Gebiet Guangxi in Südchina ist über 216 m hoch und damit die höchste Staumauer der Welt aus Walzbeton. Die Kaverne ist mit ihren 388 m Länge, 28 m Breite und 74 m Höhe ebenfalls beachtlich. Das unterirdische Wasserkraftwerk am Fluss Hongshui He aus dem Jahre 2007 leistet über 6.000 Megawatt und erzeugt geschätzte 18,7 Terawattstunden Strom im Jahr.

Drei-Schluchten-Talsperre in Hubei

Hierbei handelt es sich um eine Stauanlage mit einem Wasserkraftwerk im Fluss Jangtsekiang. Gut 180 m Höhe und 2.335 m Länge misst die Staumauer in der Provinz Hubei. Das Wasserkraftwerk schafft eine Leistung von 22,5 Gigawatt und ist damit das größte der Welt.

Solarstraße Jinan in Shandong

Knapp 6.000 Quadratmeter Solarmodule wurden auf einem 2 km langen Teilstück einer Schnellstraße in Jinan in der ostchinesischen Provinz Shandong montiert. Sie sollen 1 Million kWh Strom pro Jahr erzeugen und damit Elektroautos laden und die Straßenbeleuchtung übernehmen. Die Straße soll aufgrund der vorhandenen Vernetzung in Zukunft auch autonomes Fahren unterstützen.

Elektrobus-Flotte in Shenzhen

Shenzhen, in der Provinz Guangdong, ist die erste Stadt der Welt, die die gesamte Busflotte auf Elektrobusse umgestellt hat. Sage und schreibe mehr als 16.000 Busse werden inzwischen in der Stadt emissionsfrei eingesetzt. So werden geschätzt rund 1,35 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

Solarpark Panda Power in Datong

In dem Park befinden sich 600 Hektar Solarmodule. Sie sind so ausgerichtet, dass sie 2 große Pandas ergeben. Der in der Provinz Shanxi gelegene Solarpark mit einer installierten Kapazität von 100 MW soll er innerhalb der nächsten 25 Jahre 3,2 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren.

Windpark Gansu

Dieser Windpark in der Provinz Gansu besteht aus mehreren Teilwindparks am Rande der Wüste Gobi. Bis zum Jahr 2020 soll er eine installierte Leistung von 20 Gigawatt besitzen, die etwa 50.000 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

Offshore-Windpark Donghai Bridge im Ostchinesischen Meer

Der Windpark mit einer Leistung von 102 Megawatt liegt in der Nähe von Shanghai und wurde 2010 fertiggestellt. Die 34 Anlagen können 200.000 Haushalte mit Strom versorgen.

Energie Projekte in den USA

Solar Star Project in Kalifornien

Das Solar Star Project ist ein Solarpark nahe Rosamond / Kalifornien mit einer Leistung von 579 Megawatt. Bei seiner Inbetriebnahme im Juni 2015 war es noch die leistungsstärkste Photovoltaik-Freiflächenanlage der Welt. Das Kraftwerk liefert Strom für ca. 255.000 Haushalte.

Chokecherry and Sierra Madre Wind Energy Project

Dieses Projekt in Wyoming soll die größte Windfarm der USA werden. Auf 1.300 Quadratkilometer sollen 1.000 Windrädern mit einer Leistung von 3.000 Megawatt entstehen.

Energie Projekte in Indien

Solarpark Kamuthi

Der Solarpark Kamuthi ist eine Photovoltaik-Freiflächenanlage im Bundesstaat Tamil Nadu. Mit 648 Megawatt Leistung ist die Anlage der leistungsstärkste Solarpark der Welt. Sie besteht aus 2,5 Millionen einzelnen Solarmodulen inkl. einer robotergesteuerten Reinigungsanlage, die die Module sauber hält.

Energie Projekte in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park

Mit dem Projekt wurde im Jahre im Jahre 2012 begonnen. Bis zum Jahr 2030 soll eine Solaranlage mit einer Leistung von 1.000 Megawatt entstehen.

Energie Projekte in Großbritanien

Windfarm London Array

Die Offshore-Windfarm an Themsemündung im Südosten Englands ist mit einer Leistung von 630 Megawatt die größte Offshore-Windanlage der Welt.

Ihr kennt weitere interessante Energie Projekte? Dann stellt sie hier in den Kommentaren vor.

Intelligente Verbraucher – intelligentes Zuhause

Smart Home Energie

Immer mehr Verbraucher gestalten Ihren Haushalt zu einem „Smart Home“, sozusagen zu einem intelligenten Zuhause. Das ist nicht nur „hip“, es kann auch ökologisch sinnvoll sein, wenn Energie nur dann abgerufen wird, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dutzende Haushaltsgeräte können heute schon intelligent genutzt werden, ohne dass man dafür Zuhause sein muss. Welche Vorteile das bietet und ob man mit „Smart Home“ Energie sparen kann, wollen wir hier kurz beleuchten.

Was versteht man unter einem Smart Home?

Hierunter versteht man heutzutage die Vernetzung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Dienstleistungen zur Hausautomatisierung und -kommunikation. Die angebotenen technischen Lösungen sollen intelligent, intuitiv und sicher miteinander zusammenspielen. Wenn das gelingt, versprechen die Hersteller eine Senkung des Energieverbrauchs, mehr Sicherheit im eigenen Heim und natürlich auch viel mehr Komfort, was in mehr Wohnqualität mündet. Gerade bei Neubauten wird den Hausbauern viel neue Technik angeboten, mit der Sie ihr Heim nicht nur komfortabler, sondern auch wertvoller machen können.

Was bringt ein Smart Home in Sachen Energie?

Da es dutzende Produkte gibt, hängt dies von den Erwartungen des Einzelnen ab. Sicherlich gibt es viele Features, die gar nicht jeder benötigt. Man sollte daher aufpassen, dass das erworbene System den eigenen Ansprüchen und Erwartungen entspricht.

So macht es sicherlich für fast jeden Hausbesitzer Sinn, wenn man mit so einem Smart-System Energie einsparen kann, die Sicherheit seiner Familie bzw. des eigenen Besitzes erhöht und generell mehr Komfort erfährt. Ein typischer Anwendungsfall für „Energie sparen“ ist die automatische Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit. Optimal ist es dann noch für den Komfort, wenn die Räume vor Wiedereintreffen rechtzeitig erneut aufgeheizt werden. Experten gehen davon aus, dass diese Art des intelligenten Zuhauses zwischen 2-8 % Heizkosten einsparen kann. Strom kann zudem mit energiesparender Beleuchtung und Bewegungsmeldern eingespart werden.

Smarte Haushaltsgeräte

Wie hoch die Energieeinsparung im gesamten Smart Home ausfällt, lässt sich nicht pauschal sagen, dass hängt immer auch vom Verbraucher selber ab und der gewählten Smart Home-Ausstattung. So kann z.B. auch die zentrale Steuerung elektrischer Haushaltsgeräte Energie sparen, wenn auch nicht sehr viel wie bei den Heizkosten.

Smarte Haushaltsgeräte sollten einen geringen Eigenverbrauch haben und vorausschauend, sprich intelligent, arbeiten. So verfügen z.B. smarte Kühlgeräte über Funktionen, die Daten oft gekaufter Lebensmittel speichern und so anzeigen können, wo im Kühlschrank was zu finden ist und selbst darauf hinweisen können, wann das Ablaufdatum erreicht ist.

Geräte wie Waschmaschinen, die nicht ständig laufen, können erkennen, wann der günstige Stromtarif (Nachttarif) anfängt zu laufen und beginnen erst dann ihre Arbeit, meist in der Nacht. Noch sparsamer kann es werden, wenn die Elektrogeräte über eine Smart-Home-Plattform mit dem eigenen Solarsystem vernetzt werden. Dann können sie nämlich gezielt betrieben werden, wenn die Module auf dem Dach gerade viel Sonnenstrom liefern. Ebenso können smarte Gefrierschränke die Kühlleistung entsprechend der Menge des Gefrierguts und der Außentemperatur so anpassen, dass weniger Strom für die Kühlung verbraucht wird. Diese und noch weitere interessante Informationen zu den Eigenschaften von Gefrierschränken findet Ihr auf www.gefrierschrank-test.eu. Wer bisher dachte, dass diese Haushaltsgeräte nur Tiefkühlkost „beherbergen“, der wird dort mehr über die Technik und Lebensmittel erfahren.

Die Überwachung und Daten

Smart Homes und intelligente Haushaltsgeräte kann der Verbraucher von unterwegs aus überwachen und steuern. Sie sind mit dem Smartphone verbunden und zeigen alle wichtigen Informationen zum derzeitigen Status an. Gibt es Probleme, weil z.B. das Waschmaschinenprogramm angehalten hat oder der Strom ausgefallen ist, kann schnell reagiert werden.

Problematisch ist dagegen die Sicherheit der Daten. Kein System ist zu 100% sicher und wer sein Heim nur noch über Daten absichert, riskiert, dass diese von Dritten missbraucht werden, was ein leichtes Eindringen ins eigene Heim und die eigene Privatsphäre zur Folge haben kann. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Kosten vs. Nutzen

Viele wird so ein Smart Home aufgrund der hohen Anschaffungskosten sicher noch abschrecken. Die Verbraucherzentrale weist daraufhin, dass der Einstieg in dieses Thema bereits einige hundert Euro kostet. Wer mehr will, muss weitaus tiefer in die eigene Tasche greifen. Ob Euch Komfort und Sicherheit im eigenen Heim so viel Wert ist, müsst Ihr selbst entscheiden. Die Einsparung an Energie ist gut, aber noch lange nicht so gut, dass man bei Smart-Home-Produkten sofort zugreifen müsste.

Tipps gegen schwitzende Fenster

Schwitzende Fenster

Erstaunlich viele Eigentümer und Mieter von Wohnungen oder Häusern kennen das Problem schwitzender Fensterscheiben. Abgesehen davon, dass dies optisch nicht gerade einen schönen Eindruck macht, könnte dies unter Umständen weitreichende Folgen haben. Schimmel kann Gefahren für die Gesundheit der Haushaltsmitglieder bedeuten und auch die Zimmerpflanzen leiden unter der schwitzenden Fenstern.

Schlechte Isolation und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Frage, warum Fenster überhaupt schwitzen können, lässt sich relativ einfach beantworten. In vielen Fällen liegt es an der Luftfeuchtigkeit im Raum. Die zu hohe Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert an der Scheibe und verursacht auf diese Art und Weise das Schwitzen. Besonders häufig tritt dies bei schlechter Isolierung der Fenster auf.

Mit einfachen Tipps schwitzende Fenster vermeiden

Damit Sie beschlagenen Fenstern den Kampf ansagen können, bedarf es der Befolgung einfachster Tipps. In erster Linie spielt das Heizen und Lüften eine wesentliche Rolle. Das Verhältnis zwischen den beiden Vorgängen sollte möglichst ausgewogen sein, damit die Feuchtigkeit in den Räumen nicht zu hoch wird. Wenn Sie im Winter verständlicherweise den Großteil des Tages von Ihrem Heizkörper Gebrauch machen, sollte alle zwei bis drei Stunden jeweils für etwa 10 bis 15 Minuten kräftig durchgelüftet werden. Während dieser Zeit ist der Betrieb der Heizung auszustellen.

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit würde in Ihrer Wohnung auch entstehen, wenn etwa den ganzen Tag die Fenster im gekippten Zustand bleiben. Deshalb ist es besonders empfehlenswert nicht dauerhaft zu lüften.

Wie häufig und lange tatsächlich gelüftet werden sollte, hängt nicht an einer festen Regel.

Generell gilt es folgenden Tipp zu beherzigen: Je mehr Personen sich über einen längeren Zeitraum im gleichen Raum befinden, desto wichtiger ist die regelmäßige und vollständige Lüftung.

Tiefgründigere Ursachen für schwitzende Fenster finden

Oft, aber leider nicht immer, lässt sich das Problem der schwitzenden Fenster mit solch einfachen Mitteln beseitigen. Falls dies bei Ihnen trotz ausreichender Lüftung auftritt, sollten Sie überprüfen, ob Sie feuchte Wände haben. Im Idealfall kümmert sich ein Experte darum, da Sie zwar mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken können, dies aber eine fachgerechte Behandlung bedarf.

Alternativ bieten manche Unternehmen die Möglichkeit an, verschiedenste Geräte für kurze Zeit auszuleihen, womit die Räume professionell getrocknet werden können. Das Alter Ihrer Fenster ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Da in früheren Jahren häufig auf Einfachverglasung zurückgegriffen wurde und diese Modelle schnell und leicht beschlagen, lohnt sich oft ein Wechsel. Mittlerweile kommen nämlich modernere und besser isolierte Doppelverglasungen in den meisten Haushalten zum Einsatz.

Beachten sollte man natürlich, dass je stärker die Fenster isoliert sind, desto weniger kann die feuchte Luft entweichen und Ihr müsst mehr darauf achten, dass regelmäßig gelüftet wird.

Wie man im Winter Heizkosten sparen kann

Heizkosten sparen

Besonders in den kalten Wintermonaten steigen die Heizkosten an. Zuhause will man es schön warm und gemütlich haben. Dabei ist allerdings auch ein ideales Raumklima ausschlaggebend. Wie man dieses erreichen kann und wie Ihr in der kalten Jahreszeit einiges an Heizkosten sparen könnt, soll nun hier näher erklärt werden.

Optimales Raumklima erreichen

Ein gesundes Raumklima ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden unumgänglich, auch das Risiko für Milben und Schimmelpilz wird dadurch deutlich verringert. Um dieses zu erreichen spielen 3 Faktoren eine wesentliche Rolle: die Temperatur der Raumluft, die Luftfeuchtigkeit und die Luftzirkulation.

Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt in Räumen bei 50 Prozent. Diese kann durch richtiges Heizen und Lüften gering gehalten werden. In Räumen sollte ca. viermal täglich stoßgelüftet werden für rund 3 Minuten. Dabei sind die Fenster ganz geöffnet. Während der Heizperiode sollte ein Dauerlüften durch ständig gekippte Fenster vermieden werden. Gekippte Fenster machen von Mai bis September Sinn.

Die ideale Wohnraumtemperatur liegt tagsüber bei ca. 20 Grad Celsius. Schlafräume sollten eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius haben. Werden Räume nicht benutzt, sollten diese keinesfalls komplett auskühlen. Um die Feuchtigkeitsentwicklung zu verringern, empfiehlt es sich, beim Kochen stets die Töpfe zu bedecken und jegliche Luftbefeuchter an Heizungen zu entfernen. Ebenso sollte Wäsche außerhalb der Wohnräume getrocknet werden. Durch ein gutes Raumklima können Heizkosten gespart werden und der Mensch fühlt sich überdies in den Räumen viel wohler.

Wertvolle Spartipps um Heizkosten zu senken

Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass Räume, in denen man sich seltener aufhält, mit einer geringeren Zimmertemperatur auskommen. Nachfolgend werden euch fünf wertvolle Tipps genannt, wie ihr gerade jetzt in den kühlen Monaten eure Heizkosten effektiv sparen könnt.

Spartipp #1 – Die Ventile der Heizung komplett aufdrehen

Wenn ein zentrales Thermostat die gesamte Heizungsanlage für die Wohnung / das Haus regelt, dann sollten die Heizungsventile an den einzelnen Heizkörpern ganz aufgedreht sein. Sind Ventile nur halb aufgedreht, kann die gewünschte, eingestellte Temperatur nicht erreicht werden. Überdies ist zu beachten, dass die Heizkörper frei stehen. Sodann kann die volle Heizleistung ausgeschöpft werden und die warme Luft im Raum bestmöglich zirkulieren.

Spartipp #2 – Optimale Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius

Als ideale Raumtemperatur für Ess-, Arbeits- und Wohnzimmer werden laut mehreren Studien 20 Grad Celsius genannt. Im Bad kann es ruhig um 2 Grad Celsius wärmer sein. Lediglich in Schlafräumen reicht eine Zimmertemperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Hält man sich länger nicht im Haus bzw. in der Wohnung auf, kann man in dieser Zeit die Temperatur um 1 bis 2 Grad runterdrehen, dies hilft an Heizkosten zu sparen. Allerdings sollte die Temperatur nie unter 16 Grad Celsius fallen.

Spartipp #3 – Beim Energiesparen Vorhänge nutzen

Besonders bei Altbauten geht durch die Fenster viel an Wärme verloren. Hierbei helfen schwere und dichte Vorhänge, die Wärme besser in den Räumen zu halten. Ebenso helfen heruntergelassene Rollos und geschlossene Fensterläden den Energieverlust gering zu halten.

Spartipp #4 – Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen

Wie oben schon beschrieben, sollten die Fenster in den Wintermonaten nicht dauerhaft gekippt werden. Anstatt des Kippens ist es effizienter, bis zu viermal täglich für einige Minuten stoßzulüften. Hierbei wird der Luftaustausch beschleunigt und der Energieverbrauch gering gehalten.

Spartipp #5 – Gute Dämmung

Bevor ihr euch für eine Wohnung entscheidet, solltet ihr auf alle Fälle auf gute Dämmung achten. Für Wohnungen gibt es dazu seit 2009 einen sogenannten Energieausweis, der bestens über energetische Daten eines Hauses bzw. einer Wohnung informiert.

Wärmedämmung – wie die Wärme im Haus bleibt

Wärmedämmung

Egal wie gut ein Heizsystem ist, es nutzt wenig, wenn das Haus schlecht gedämmt ist. Die sicherste Form der Wärmedämmung ist natürlich die Konstruktion des Neubaus unter modernen energiesparenden Gesichtspunkten. Dabei sollten zweischalige Wände oder wärmedämmende Bausteine gewählt und auf die Vermeidung von Wärmebrücken geachtet werden. So stimmt das Gesamtsystem. Bei älteren Häusern muss man in der Regel nachrüsten. Hier gibt es unterschiedliche Lösungen. Einige davon sollen hier kurz angerissen werden.

Was kann man dämmen?

Gerade bei älteren Häusern ist es sinnvoll die Außenwände zu dämmen. Dabei besteht die Möglichkeit die Wände von außen oder von innen zu dämmen. Beides hat Vor- und Nachteile, jedoch raten Experten in der Regel vor allem zur Außendämmung.

  • Soll auch der Dachboden ausgebaut werden, so lohnt in jedem Fall eine sorgfältige Dämmung des Daches. Sind sogar neue Dachziegel fällig, so sollte man sich für die wärmeschutztechnisch und bauphysikalisch beste Möglichkeit entscheiden – die Aufsparrendämmung. Wenn die Eindeckung noch in Ordnung ist, dann könnte sich eine Zwischensparrendämmung anbieten. Dafür gibt es verschiedene Materialien wie Glas- und Steinwolle oder auch Kork.
  • Natürlich hat man auch die Möglichkeit den Fußboden im Dachgeschoß mit Trockenestrich zu dämmen.
  • Auch die Dämmung der Kellerdecke von unten kann eine Alternative sein, wenn der Boden darüber nicht gedämmt ist und nur mit großem Aufwand nachträglich gedämmt werden kann.

Innendämmung – Vor- und Nachteile

Der Vorteil einer Innendämmung liegt darin, dass man jeden Raum nach und nach – und zudem leichter in Eigenleistung – sanieren kann. Nach der Sanierung werden sich die Räume schneller Aufheizen als vorher.

Es bestehen aber auch einige Nachteile. So muss die Innendämmung sehr genau auf die Art und den Zustand des Mauerwerks abstimmen, denn dadurch kommt es zu einer Absenkung der Temperatur der dahinterliegenden Außenwand. Da diese zudem von Außen auch mit Feuchtigkeit belastet ist, kann es schneller zu Frostschäden kommen. Insbesondere an den Wärmebrücken, wie Fenstern, kann es leichter zu Kondenswasser- und Schimmelbildung kommen.

Welches Material wird zur Dämmung verwendet?

Das Dämmmaterial von heute wird in der Regel in Rollen geliefert und für die eigenen Bedürfnisse in Bahnen abgeschnitten. Des Weiteren gibt es häufig noch die vom Hersteller mit Nut und Feder versehenen Polystyrol-Hartschaumplatten. Gerade in Altbauten werden aber auch eine Reihe natürlicher Rohstoffe als Dammmaterial verwendet. Wichtig bei der Wahl des Materials sollte dabei nicht der Preis sein, sondern das Gesamtpaket.

Ganz gute Informationen zu Dämmstoffen gibt es auf bauen.de. Hier erfährt man, wie die unterschiedlichen Arten wo angewendet werden.

7 Tipps um im Haushalt Stromkosten zu sparen

Stromkosten sparen

Erneuerbare Energien – eigentlich eine gute Sache, möchte man meinen. Doch die Art der Umsetzung, wie sie von Politik und den Energiekonzernen betrieben wird, bekommt der Verbraucher schon seit einigen Jahren in Form einer kräftigen Strompreiserhöhung zu spüren. Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und welche Einsparmöglichkeiten es in Ihrem Haushalt gibt, erfahren Sie in der folgenden Übersicht, mit der wir Ihnen helfen wollen einpaar Stromkosten zu sparen.

Mit welchen Mehrkosten muss ich rechnen?

Der Grund für stark steigende Strompreise ist die Erhöhung der „Erneuerbare-Energie-Umlage“ (EEG) für die Energielieferanten. Lag diese im Jahr 2010 noch bei 2,04 ct/kWh, liegt sie jetzt im Jahr 2019 bei 6,405 ct/kWh, hat sich in der Zeit also verdreifacht. Abgedeckt werden der Netzausbau, höhere Netznutzungsentgelte, Risiken beim Betrieb von Offshore-Windkraftanlagen und sogar die Subventionierung stromverbrauchsintensiver Betriebe. Besonders prekär: Diese Kosten geben die Stromkonzerne an die Verbraucher weiter. Dagegen wird eine Reduzierung der Umlage (seit 2017) von den meisten Stromkonzernen meist einbehalten und nicht an den Verbraucher weitergegeben.

Berechnungen von Verbraucherverbänden ergeben, dass Sie als Privatabnehmer jedes Jahr mit einer Strompreiserhöhung von ca. 11-13 % rechnen müssen. Preise von ca. 30 Ct/kWh werden dann die Regel sein. Für einen Mehrpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh/Jahr sind dies immerhin Kosten von ca. 1.200 € im Jahr. Da die Versorger die Kosten in unterschiedlicher Höhe an die Verbraucher weitergeben, kann sich ein Wechsel des Stromanbieters durchaus lohnen.

Neben den ökologischen Aspekten macht es also durchaus Sinn, darauf zu achten, Strom zu sparen. Nur neben einem Preisvergleich bei den Anbietern, besteht nur so die Chance die steigenden Kosten für Strom einzudämmen.

Auf welche Weise lässt sich Strom sparen?

In fast jedem Haushalt gibt es Möglichkeiten auf die Höhe der Stromrechnung Einfluss zu nehmen. Die folgenden Tipps sollen Ihnen helfen, vorhandenes Einsparpotential zu Ihrem Vorteil zu nutzen.

1. Kein Standby-Betrieb

Schalten Sie Geräte die unnötig Strom verbrauchen ab und verzichten Sie auf den Standby-Betrieb Ihrer elektrischen Geräte. Möglicherweise macht eine Zeitschaltuhr bei Ihnen Sinn.

2. Energiesparlampen verwenden

Ersetzen Sie wo es sinnvoll erscheint, herkömmliche Glühlampen durch Energiesparlampen oder – noch effizienter – durch Produkte mit LED-Technologie.

3. Stromfresser aufspüren

Spüren Sie „Stromfresser“ in Ihrem Haushalt auf. So ist eine Kühlschrankinnentemperatur von 2° C – 7° C optimal; tiefere Temperaturen haben keinen Vorteil, sondern verbrauchen nur unnötig viel Strom.

4. Haushaltsgeräte optimal nutzen

Verzichten Sie auf hohe Temperaturen beim Waschen Ihrer Wäsche, die Intensiv-Waschprogramme moderner Waschautomaten bringen den gleichen Effekt. Trocknen Sie Ihre Wäsche wenn möglich im Freien oder im Trockenraum – Wäschetrockner zählen zu den verbrauchsintensivsten Geräten. Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Geräte voll aus.

5. Energieeffiziente Haushaltsgeräte kaufen

Viele alte elektrische Großgeräte haben einen enormen „Stromhunger“. Eine Neuanschaffung mit einer guten Energieeffizienz-Klasse spart enorm viel Strom. Bereits nach wenigen Jahren wird sich diese Investition amortisiert haben.

6. Sparen beim Kochen

Töpfe (mit Deckel) und Pfannen gehören auf diejenige Kochplatte, die ihrem Durchmesser entspricht. Für das Erhitzen kleinerer Wassermengen (nur immer so viel wie nötig) bietet ein Wasserkocher enormes Einsparpotential.

7. Auch beim Computer Strom sparen

Nutzen Sie die Energiesparoptionen Ihres Computers. Das Wechseln in den Standby- oder Ruhemodus von Rechner und Bildschirm schont Hardware und Ihren Geldbeutel.

Dies sind nur einige wenige Tipps, die Sie in Ihrem Haushalt beachten können, um etwas Strom zu sparen. Da in den nächsten Jahren die Strompreise sehr wahrscheinlich weiter steigen werden und es aus klimatechnischer Sicht eigentlich bereits nach 12 ist, sollten Sie auch Ihren Anteil leisten.

Richtig lüften und heizen

Richtig lüften

Viele Mieter kennen die Schäden durch Schimmel und Stockflecken an Wänden und vor allem an den Fugen in Bad und Dusche. Wer bereits öfters Wohnungen besichtigt hat, bekommt einen Blick für die unattraktiven und gesundheitsschädlichen Zeichen eines schlechten Heiz- und Lüftungsplanes. Wie kann man diese unschönen Schimmelprozesse verhindern und welche Tipps helfen gegen den Schimmelpilz?

Richtig Lüften verhindert die Bildung von Schimmel

Sie sollten sich unbedingt einprägen, welche Prozesse die Ansiedlung von Schimmelpilzen in Ecken und an den Wänden fördern. Wer die Ursachen für die unerwünschten Schimmelflecken kennt, wird sehr auf das Raumklima achten. An kalten Wänden schlägt sich Feuchtigkeit aus der Luft nieder, ganz besonders, wenn der Raum zum Kochen, Wäschetrocknen oder als Schlafraum genutzt wird. Die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit muss über das Lüften nach außen befördert werden. Dazu ist es wichtig, das Fenster weit zu öffnen und kurz den Luftaustausch komplett vorzunehmen. Bei einer kurzen Dauer des Stoßlüftens wird die Wärme in den Wänden gehalten und nur die Raumluft erneuert. Führt man dies mehrmals am Tag durch, wird nach dem Lüften der Raum schnell wieder warm und bleibt behaglich und gemütlich. Mit einem Dauerlüften erreicht man das Gegenteil, wer Fenster nur kippt und sie ständig einen Spalt offen lässt, wird die Schimmelbildung anregen. Die Wände und Möbel kühlen aus, die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden nieder und beginnt, den Schimmelpilz zu nähren. Der Austausch der Raumluft bringt die feuchte Luft nach außen und frische, trockene Luft lässt den Raum angenehm schnell wieder mit einem ausgeglichenen Raumklima punkten.

Heizen mit Köpfchen

Heizen und dabei Geld sparen, das klingt natürlich etwas verrückt. Doch das Geheimnis ist schnell gelüftet: Kurzes Stoßlüften lässt den Energieverbrauch sinken und wirkt positiv auf das Budget. Wer ständig lüftet und das Fenster kippt, heizt für die Außenwelt, die Energie wird unsinnig vergeudet. Mit einem Thermostat an jedem Heizkörper kann man den individuellen Heizbedarf regeln, in ungenutzten Räumen genügt der Frostschutz. Ein Absenken der Temperatur über Nacht lässt sich häufig auch einstellen. Beim Schlafen benötigen wir weniger Wärme, wir decken uns zu und erleben eine gesunde Schlafatmosphäre bei frischer Luft und nicht zu hohen Temperaturen. Wer nicht ständig jedes Fenster für das Lüften freihalten möchte und gerne Blumen auf der Fensterbank haben will, kann auch mit einem Querlüften die ganze Wohnung stoßlüften. Dazu öffnet man neben zwei weit auseinander und gegenüberliegenden Fenstern auch alle Türen in der Wohnung. Die rasch ausgeführte Lüftung hilft gegen Schimmelbildung.

Mit nur wenigen Handgriffen am Tag kann so Energie gespart werden und man verhindert Schimmelbildung in der Wohnung.

Ab welchen Werten spricht man vom Niedrigenergiehaus und wie erreicht man diese?

Niedrigenergiehaus Energie sparen

Oft spricht man bei Hausbau und Sanierungsmaßnahmen von Niedrigenergiehäusern, aber was sind eigentlich Niedrigenergiehäuser? Rechtlich ist der Begriff nicht eindeutig definiert, aber es gibt gewisse Richtwerte, an denen man ein Niedrigenergiehaus erkennen kann. Bei einem Einfamilienhaus muss der Heizwärmebedarf pro Wohnflächenquadratmeter und Jahr unter 70 Kilowattstunden liegen. Damit verbraucht dieses Haus durchschnittlich 7 Liter Heizöl pro Jahr und Quadratmeter. Alte Bauten lagen meistens über diesen Werten, neu errichtete Häuser werden jedoch alle diesen Anforderungen gerecht. Damit alte Häuser den neuen Standards angepasst werden können, sind gewisse Energiesparmaßnahmen zu ergreifen. Die erste Maßnahme ist natürlich die Wärmedämmung, doch es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie haustechnische Anlagen, welche eine große Energieeffizienz aufweisen. Somit muss immer das ganze Haus als Einheit betrachtet werden, um von einem Niedrigenergiehaus zu sprechen.

Schon bei der Planung auf Niedrigenergie achten

Beim Niedrigenergiehaus müssen Sie schon bei der Planung darauf achten, dass die Gebäudehülle so klein wie möglich gehalten wird. Je mehr Hülle vorhanden ist, umso mehr Wärme kann dadurch nach außen entweichen. Darum sollten spitze Winkel, Vorsprünge und sonstige Gebäudeformen, die nicht unbedingt notwendig sind, weggelassen werden. Damit können Sie zusätzlich auch die Baukosten senken. Bei einem Altbau kann man dahin gehend aber keine Eingriffe machen, hier müssen Sie andere Maßnahmen ergreifen. An erster Stelle steht, wie schon erwähnt die Wärmedämmung, dabei spricht der Fachmann vom U-Wert, früher auch K-Wert genannt. Je niedriger dieser Wert ist, umso besser ist die Wärmedämmung. Für die Außenwand eines Niedrigenergiehauses sollte der U-Wert unter 0,2 Watt pro Quadratmeter und Kelvin, kurz auch W/m²K, liegen. Am schnellsten erreicht man diesen Wert mit Holz- oder Steinwänden. Die Fähigkeit der Wärmespeicherung ist bei massiven Wänden wesentlich höher, außerdem regeln Ziegel und Holz den Feuchtigkeitshaushalt. Ohne zusätzliche Dämmung müssten die Wände jedoch so dick ausgeführt werden, dass man zu viel Wohnraum verlieren würde. Inzwischen werden Dämmung und Ziegel bereits in einer Einheit kombiniert, Sie können aber auch ein zweischaliges Mauerwerk errichten und dieses mit einer hinterlüfteten Fassade samt Wärmedämmung versehen.

Fertighäuser werden schon im Werk zu Niedrigenergiehäusern

Bei Fertighäusern können die Wände wesentlich schlanker ausgeführt werden und man erreicht trotzdem noch den Wert eines Niedrigenergiehauses. Fertighäuser werden meistens in einer Holzrahmenkonstruktion errichtet. Bei diesen Konstruktionen werden schon im Werk hochdämmende Dämmmaterialien eingebracht. Durch die schlankeren Räume erreicht man einen enormen Raumgewinn von bis zu acht Quadratmeter. Natürlich muss bei der Dämmung auch der Fensterbereich in die Überlegung mit einbezogen werden.

Wärmedämmung durch moderne Fenster im Niedrigenergiebereich

Bei Fensterflächen sollte der U-Wert nicht mehr als 13, W/m²K hoch sein, darum sind moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung ausgestattet. Der Rahmen von Wärmeschutzfenstern ist meist in Aluminium, Holz oder Kunststoff ausgeführt. Doch das beste Fenster hilft nichts, wenn man beim Einbau nicht darauf achtet, dass auch die Fuge zwischen Rahmen und Mauer luftdicht ausgeführt und gegen Wind und Regen geschützt wird. Außerdem sollten Sie große Fensterflächen immer gegen Süden ausrichten, jedoch sollte nur die Hälfte der Wand als Fensterfläche ausgeführt werden, da es sonst zu Überhitzung kommen kann.

Neue Aufsparrendämmung bringt Energieeinsparung

Auch das Dach darf beim Niedrigenergiehaus nicht unbeachtet bleiben. Das Dach sollte einen U-Wert unter 0,15 W/m²K aufweisen, diesen Wert erreicht der Bauherr durch eine 25 bis 30 Zentimeter dicke Dämmschicht. Bei einer Aufsparrendämmung werden Wärmebrücken vermieden, da die Dämmung vollflächig verlegt werden kann. Bei Altbauten erreicht man diese jedoch nur durch eine komplett neue Dacheindeckung. Das kostet natürlich mehr, die Finanzierung kann jedoch über ein KfW-Darlehen erfolgen.

Finanzierung durch Fördermittel der KfW

Für Renovierungsarbeiten können Sie ausgewählte Fördermittel der KfW-Förderbank beantragen. Die Darlehen werden jedoch nicht direkt durch die KfW vergeben, sondern von durchleitenden Kreditinstituten. Die Zinssätze dieser Förderprogramme sind meistens unter den üblichen Konditionen. Deshalb sollten Sie vor jeder Sanierungsmaßnahme diese Möglichkeit genau prüfen.