Tipps gegen schwitzende Fenster

Schwitzende FensterSchwitzende Fenster (Foto: © w.r.wagner / pixelio.de)

Erstaunlich viele Eigentümer und Mieter von Wohnungen oder Häusern kennen das Problem schwitzender Fensterscheiben. Abgesehen davon, dass dies optisch nicht gerade einen schönen Eindruck macht, könnte dies unter Umständen weitreichende Folgen haben. Schimmel kann Gefahren für die Gesundheit der Haushaltsmitglieder bedeuten und auch die Zimmerpflanzen leiden unter der schwitzenden Fenstern.

Schlechte Isolation und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Frage, warum Fenster überhaupt schwitzen können, lässt sich relativ einfach beantworten. In vielen Fällen liegt es an der Luftfeuchtigkeit im Raum. Die zu hohe Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert an der Scheibe und verursacht auf diese Art und Weise das Schwitzen. Besonders häufig tritt dies bei schlechter Isolierung der Fenster auf.

Mit einfachen Tipps schwitzende Fenster vermeiden

Damit Sie beschlagenen Fenstern den Kampf ansagen können, bedarf es der Befolgung einfachster Tipps. In erster Linie spielt das Heizen und Lüften eine wesentliche Rolle. Das Verhältnis zwischen den beiden Vorgängen sollte möglichst ausgewogen sein, damit die Feuchtigkeit in den Räumen nicht zu hoch wird. Wenn Sie im Winter verständlicherweise den Großteil des Tages von Ihrem Heizkörper Gebrauch machen, sollte alle zwei bis drei Stunden jeweils für etwa 10 bis 15 Minuten kräftig durchgelüftet werden. Während dieser Zeit ist der Betrieb der Heizung auszustellen.

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit würde in Ihrer Wohnung auch entstehen, wenn etwa den ganzen Tag die Fenster im gekippten Zustand bleiben. Deshalb ist es besonders empfehlenswert nicht dauerhaft zu lüften.

Wie häufig und lange tatsächlich gelüftet werden sollte, hängt nicht an einer festen Regel.

Generell gilt es folgenden Tipp zu beherzigen: Je mehr Personen sich über einen längeren Zeitraum im gleichen Raum befinden, desto wichtiger ist die regelmäßige und vollständige Lüftung.

Tiefgründigere Ursachen für schwitzende Fenster finden

Oft, aber leider nicht immer, lässt sich das Problem der schwitzenden Fenster mit solch einfachen Mitteln beseitigen. Falls dies bei Ihnen trotz ausreichender Lüftung auftritt, sollten Sie überprüfen, ob Sie feuchte Wände haben. Im Idealfall kümmert sich ein Experte darum, da Sie zwar mit verschiedenen Hausmitteln entgegenwirken können, dies aber eine fachgerechte Behandlung bedarf.

Alternativ bieten manche Unternehmen die Möglichkeit an, verschiedenste Geräte für kurze Zeit auszuleihen, womit die Räume professionell getrocknet werden können. Das Alter Ihrer Fenster ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Da in früheren Jahren häufig auf Einfachverglasung zurückgegriffen wurde und diese Modelle schnell und leicht beschlagen, lohnt sich oft ein Wechsel. Mittlerweile kommen nämlich modernere und besser isolierte Doppelverglasungen in den meisten Haushalten zum Einsatz.

Beachten sollte man natürlich, dass je stärker die Fenster isoliert sind, desto weniger kann die feuchte Luft entweichen und Ihr müsst mehr darauf achten, dass regelmäßig gelüftet wird.

Schreibe einen Kommentar