Intelligente Verbraucher – intelligentes Zuhause

Smart Home Energie

Immer mehr Verbraucher gestalten Ihren Haushalt zu einem „Smart Home“, sozusagen zu einem intelligenten Zuhause. Das ist nicht nur „hip“, es kann auch ökologisch sinnvoll sein, wenn Energie nur dann abgerufen wird, wenn sie wirklich gebraucht wird. Dutzende Haushaltsgeräte können heute schon intelligent genutzt werden, ohne dass man dafür Zuhause sein muss. Welche Vorteile das bietet und ob man mit „Smart Home“ Energie sparen kann, wollen wir hier kurz beleuchten.

Was versteht man unter einem Smart Home?

Hierunter versteht man heutzutage die Vernetzung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Dienstleistungen zur Hausautomatisierung und -kommunikation. Die angebotenen technischen Lösungen sollen intelligent, intuitiv und sicher miteinander zusammenspielen. Wenn das gelingt, versprechen die Hersteller eine Senkung des Energieverbrauchs, mehr Sicherheit im eigenen Heim und natürlich auch viel mehr Komfort, was in mehr Wohnqualität mündet. Gerade bei Neubauten wird den Hausbauern viel neue Technik angeboten, mit der Sie ihr Heim nicht nur komfortabler, sondern auch wertvoller machen können.

Was bringt ein Smart Home in Sachen Energie?

Da es dutzende Produkte gibt, hängt dies von den Erwartungen des Einzelnen ab. Sicherlich gibt es viele Features, die gar nicht jeder benötigt. Man sollte daher aufpassen, dass das erworbene System den eigenen Ansprüchen und Erwartungen entspricht.

So macht es sicherlich für fast jeden Hausbesitzer Sinn, wenn man mit so einem Smart-System Energie einsparen kann, die Sicherheit seiner Familie bzw. des eigenen Besitzes erhöht und generell mehr Komfort erfährt. Ein typischer Anwendungsfall für „Energie sparen“ ist die automatische Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit. Optimal ist es dann noch für den Komfort, wenn die Räume vor Wiedereintreffen rechtzeitig erneut aufgeheizt werden. Experten gehen davon aus, dass diese Art des intelligenten Zuhauses zwischen 2-8 % Heizkosten einsparen kann. Strom kann zudem mit energiesparender Beleuchtung und Bewegungsmeldern eingespart werden.

Smarte Haushaltsgeräte

Wie hoch die Energieeinsparung im gesamten Smart Home ausfällt, lässt sich nicht pauschal sagen, dass hängt immer auch vom Verbraucher selber ab und der gewählten Smart Home-Ausstattung. So kann z.B. auch die zentrale Steuerung elektrischer Haushaltsgeräte Energie sparen, wenn auch nicht sehr viel wie bei den Heizkosten.

Smarte Haushaltsgeräte sollten einen geringen Eigenverbrauch haben und vorausschauend, sprich intelligent, arbeiten. So verfügen z.B. smarte Kühlgeräte über Funktionen, die Daten oft gekaufter Lebensmittel speichern und so anzeigen können, wo im Kühlschrank was zu finden ist und selbst darauf hinweisen können, wann das Ablaufdatum erreicht ist.

Geräte wie Waschmaschinen, die nicht ständig laufen, können erkennen, wann der günstige Stromtarif (Nachttarif) anfängt zu laufen und beginnen erst dann ihre Arbeit, meist in der Nacht. Noch sparsamer kann es werden, wenn die Elektrogeräte über eine Smart-Home-Plattform mit dem eigenen Solarsystem vernetzt werden. Dann können sie nämlich gezielt betrieben werden, wenn die Module auf dem Dach gerade viel Sonnenstrom liefern. Ebenso können smarte Gefrierschränke die Kühlleistung entsprechend der Menge des Gefrierguts und der Außentemperatur so anpassen, dass weniger Strom für die Kühlung verbraucht wird. Diese und noch weitere interessante Informationen zu den Eigenschaften von Gefrierschränken findet Ihr auf www.gefrierschrank-test.eu. Wer bisher dachte, dass diese Haushaltsgeräte nur Tiefkühlkost „beherbergen“, der wird dort mehr über die Technik und Lebensmittel erfahren.

Die Überwachung und Daten

Smart Homes und intelligente Haushaltsgeräte kann der Verbraucher von unterwegs aus überwachen und steuern. Sie sind mit dem Smartphone verbunden und zeigen alle wichtigen Informationen zum derzeitigen Status an. Gibt es Probleme, weil z.B. das Waschmaschinenprogramm angehalten hat oder der Strom ausgefallen ist, kann schnell reagiert werden.

Problematisch ist dagegen die Sicherheit der Daten. Kein System ist zu 100% sicher und wer sein Heim nur noch über Daten absichert, riskiert, dass diese von Dritten missbraucht werden, was ein leichtes Eindringen ins eigene Heim und die eigene Privatsphäre zur Folge haben kann. Dessen sollte man sich immer bewusst sein.

Kosten vs. Nutzen

Viele wird so ein Smart Home aufgrund der hohen Anschaffungskosten sicher noch abschrecken. Die Verbraucherzentrale weist daraufhin, dass der Einstieg in dieses Thema bereits einige hundert Euro kostet. Wer mehr will, muss weitaus tiefer in die eigene Tasche greifen. Ob Euch Komfort und Sicherheit im eigenen Heim so viel Wert ist, müsst Ihr selbst entscheiden. Die Einsparung an Energie ist gut, aber noch lange nicht so gut, dass man bei Smart-Home-Produkten sofort zugreifen müsste.

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